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Tag der Begegnung 2017

Wir sehen uns am 20. Mai 2017 im Kölner Rheinpark!

Das größte inklusive Familienfest für Menschen mit und ohne Behinderung in Europa findet am Samstag, den 20. Mai 2017 wieder im Kölner Rheinpark statt. Schirmherr ist der Schauspieler Samuel Koch.

Die Begegnung im Fokus

Die Begegnung zwischen Menschen mit und ohne Behinderung soll auf dem Fest noch stärker in den Fokus gerückt werden: Der Tag der Begegnung 2017 soll verstärkt Menschen ansprechen, die sich mit dem Thema Inklusion bislang wenig befasst haben. Durch inklusive Mitmachangebote, eine größere Barrierefreiheit und neue Programmhighlights soll das Miteinander gestärkt und das Nebeneinander abgelöst werden.

Portraitbild Samuel Koch
Samuel Koch ist Schirmherr des Tags der Begegnung 2017. (Bild: © Conny Wenk)

Inklusion ins Rheinland tragen

Der Tag der Begegnung wird in Zukunft alle zwei Jahre in Köln stattfinden. In den Jahren dazwischen wird der LVR ab 2018 im Rahmen einer sogenannten Regionalisierungskampagne Veranstaltungen im Rheinland unterstützen, die bisher gar nicht oder nur bedingt barrierefrei waren, wie etwa Karnevalsumzüge, Schützenfeste oder andere Brauchtumsfeste. Auf diese Weise möchte der LVR die Leitidee der Inklusion zu den Menschen tragen und sie so rheinlandweit sichtbarer machen.

Samuel Koch ist Schirmherr für den Tag der Begegnung 2017. Der Schauspieler erklärte hierzu: „Ich freue mich, dieses einzigartige Fest als Schirmherr unterstützen zu können. Der Tag der Begegnung trägt zum gesellschaftlichen Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung bei – so wie ich es mir wünsche und es auch für selbstverständlich halte.“

Der ehemalige Kunstturner und Artist studierte nach seinem Unfall in der Fernsehsendung „Wetten dass ..?“ im Jahr 2010, bei dem er sich eine Querschnittslähmung zuzog, Schauspiel. Heute ist er Ensemblemitglied am Staatstheater Darmstadt, Autor des Bestsellers „Zwei Leben“ und auch im Kino und im Fernsehen zu sehen. Durch seine Willensstärke und positive Einstellung ist Koch für viele Menschen mit und ohne Handicap zum Vorbild geworden, auch wenn er sich selbst nicht so sieht.

Über den Tag der Begegnung

Der Tag der Begegnung (TdB) wurde 1998 vom Landschaftsverband Rheinland (LVR) ins Leben gerufen – als Signalveranstaltung für ein besseres Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung. Damit reagierte der LVR auf ein Gerichtsurteil, das einer Wohngruppe von Menschen mit Behinderung zu bestimmten Tageszeiten die Nutzung des eigenen Garten verbot.

Inzwischen hat sich der Tag der Begegnung zum größten inklusiven Familienfest für Menschen mit und ohne Behinderung in Deutschland entwickelt. Auch europaweit ist es das einzige Fest seiner Art. Jährlich besuchen zehntausende Gäste den Tag der Begegnung und über 200 Aussteller bieten ein buntes und vielfältiges Programm. Gemeinsam zeigen alle Gäste und Akteure, wie eine inklusive Gesellschaft gelebt wird und feiern gemeinsam für ein besseres gesellschaftliches Miteinander.

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