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Tag der Begegnung 2017

Film vom Tag der Begegnung 2017

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Es war bunt und wunderbar!

Europas größtes Fest für Menschen mit und ohne Behinderung fand am Samstag, den 20. Mai 2017, von 10 bis 18 Uhr im Kölner Rheinpark statt. Schirmherr war der Schauspieler Samuel Koch. Der Tag der Begegnung 2017 war mit 40.000 Besucherinnen und Besuchern ein großer Erfolg und ein starkes Zeichen für Inklusion. Beim nächsten Mal steht dann ein Jubiläum an: 2019 wird der 20. Tag der Begegnung gefeiert!

Die Begegnung im Fokus

Die Begegnung zwischen Menschen mit und ohne Behinderung stand auf dem Fest im Fokus: Der Tag der Begegnung 2017 hat sich zum Ziel gesetzt auch solche Menschen anzusprechen, die sich mit dem Thema Inklusion bislang wenig befasst haben. Durch inklusive Mitmachangebote, Barrierefreiheit und spannende Programmhighlights wurde das Miteinander gestärkt und das Nebeneinander abgelöst.

Portraitbild Samuel Koch
Samuel Koch ist Schirmherr des Tags der Begegnung 2017. (Bild: © Conny Wenk)

Schirmherr mit viel Willensstärke

Samuel Koch war Schirmherr für den Tag der Begegnung 2017. Der Schauspieler erklärte hierzu: „Ich freue mich, dieses einzigartige Fest als Schirmherr unterstützen zu können. Der Tag der Begegnung trägt zum gesellschaftlichen Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung bei – so wie ich es mir wünsche und es auch für selbstverständlich halte.“

Der ehemalige Kunstturner und Artist studierte nach seinem Unfall in der Fernsehsendung „Wetten dass ..?“ im Jahr 2010, bei dem er sich eine Querschnittslähmung zuzog, Schauspiel. Heute ist er Ensemblemitglied am Staatstheater Darmstadt, Autor des Bestsellers „Zwei Leben“ und auch im Kino und im Fernsehen zu sehen. Durch seine Willensstärke und positive Einstellung ist Koch für viele Menschen mit und ohne Handicap zum Vorbild geworden, auch wenn er sich selbst nicht so sieht.

Pop Nights feat. Gentleman, Fetsum, Flo Mega und Thomas Godoj
(Fotos: Pascal Bünning / guerilla management / Jens Koch / Sebel)

Spaß und Unterhaltung

Beim Tag der Begegnung am 20. Mai verwandelten sich Kölner Rheinpark und Tanzbrunnen in ein riesiges Festivalgelände. Auf zwei Bühnen bot Europas größtes Fest für Menschen mit und ohne Behinderung seinen bis zu 50.000 Gästen ein musikalisch und künstlerisch spannendes Programm mit Reggae, Soul, Pop, Hip Hop, Rock, Comedy, Breakdance und Improvisationstheater. Auf beiden Bühnen wurde das Programm in die Deutsche Gebärdensprache übersetzt. Zudem präsentierten sich auf dem Gelände zahlreiche Aussteller. Druch den Tag begleitete die Schauspielerin und Entertainerin Susanne Pätzold als Moderatorin.

Zum Finale gab es ab 17 Uhr die Pop Nights feat. Gentleman, Fetsum, Flo Mega und Thomas Godoj. Die Tanzbrunnenbühne wurde zum Ort der musikalischen Begegnungen: Der erfolgreichste deutsche Reggae-Musiker Gentleman traf auf Fetsum, den in Eritrea geborenen und in Deutschland aufgewachsenen Singer-Songwriter mit seinem Stilmix aus Soul, Afrobeat und Reggae. Verstärkt wurde dieser Auftritt durch den deutschen Soul-Sänger und Entertainer-Original Flo Mega sowie den polnischstämmigen, ehemaligen „Deutschland sucht den Superstar“-Gewinner Thomas Godoj. So verschieden die Herkünfte und Prägungen der Musiker sind, sie alle verbindet eines: das Medium Musik. Spaß und Unterhaltung waren damit garantiert.

Erstmals beteiligte sich in diesem Jahr das Sommerblut Kulturfestival an der Gestaltung des Bühnenprogramms und stellte eine Auswahl bewährter wie auch neuer Sommerblut-Künstler*innen vor. In ihren Theater-, Musik- und Tanzbeiträgen präsentierten sie ein breites Spektrum inklusiver Kunst und zeigten, welche Inspirationen und Chancen für unsere Gesellschaft hier liegen.